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Schaut euch mal die Seite von Montréal auf fb an, super schönes Fotos :)

 

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Grüße!

 

 

 

"Les Galettes d'avoine"

Salut!

 

Hier mal ein Rezept von einem typisch quebecischen Haferkeksen!

Die werden dort wirklich oft und viel gegessen und schmecken richtig lecker. Es gibt sie auch in verschiedenen Variationen, zB mit Früchten oder leckerer Schokolade.

 

Wenn ihr amerikanische Messbecher besitzt, ist das natürlich praktisch :) Wenn nicht, schaut einfach auf die Milliliterangaben - aber Achtung: Milliliter sind nicht immer 1:1 zu Gramm umzurechnen!

Benutzt am Besten einen Messbecher und keine Waage.

 

Galettes d'avoine

3/4 de tasse (200 ml) de farine tout usage
1 1/2 tasse (375 ml) de flocons d'avoine à l'ancienne
1/2 c. à thé (2 ml) de bicarbonate de soude
1/2 c. à thé (2 ml) de sel
1/2 tasse (125 ml) de beurre salé mou
3/4 de tasse (200 ml) de cassonade dorée
1 oeuf
2 c. à table (30 ml) d'eau chaude
1/2 c. à thé (2 ml) de vanille
3/4 de tasse (200 ml) de raisins secs ou pépites de chocolat, au goût

 
1.Crémer le beurre et la cassonade. Ajouter l'oeuf battu et l'eau chaude.
2.Mélanger tous les ingrédients secs et les incorporer au mélange.
3.Déposer par cuillerées moyennes sur une plaque à biscuits recouverte d'un papier ciré.
4.Cuire au four à 375 °F environ 12 minutes, jusqu'à ce qu'ils soient bien dorés.

 

 

Haferkekse aus Québec

200ml Mehl 
375ml grobe (!!!) Haferflocken
1/2 TE Natron
1/2 TE Salz
125ml gesalzene Butter, weich
200ml brauner Zucker (sehr wichtig, unbedingt mit braunem Zucker machen!!)
1 Ei
2 EL warmes Wasser
1/2 TE Vanille 
Je nach Geschmack: 200ml getrocknete Rosinen oder Schokodrops


1. Butter und braunen Zucker verrühren. Das zerrrührte Ei und das warme Wasser hinzugeben.
2. Alle trockenen Zutaten mischen und unterheben.
3. Mittelgroße Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. (Nicht zu nah aneinander setzten, da sie zusammenlaufen.)
4. Bei 190C° ungefähr 12 Minuten backen.

    Man kann sich knusprig oder noch innen ein wenig weichen

    backen, je nach Geschmack.

    Bitte immer schauen, ob die Kekse nicht zu dunkel werden -

    kanadische Öfen haben wahrscheinlich ein bisschen eine             andere Temperatur als unsere Deutschen ;)

 

Das ganze Rezept, so wie die Knusprigkeit, lässt sich variieren.

Man kann zB braunen Zucker und weissen Zucker mischen, verschiedene Trockenfrüchte beigeben, einen Teil Vollkornmehl verwenden etc.

Aber auf alle Fälle stilecht mit einem Glas Milch genießen!

 

Guten Appetit! Bon Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ville Québec und der Lorenzstrom
Ville Québec und der Lorenzstrom

 

 

 

Kurioses und Unterschiede - Part 3

THEMA: Schule

 

1. In der Schule hat jeder einen Spind - währrend der Mittagspause (bei mir 1 1/2 Stunden) sitzen dort dann alle am Boden auf dem Gang vor ihrem Spind. Da muss man dann erstmal über 100 Beinpaare drübersteigen, um vorwärts zu kommen.

 

2. Wenn man zu spät kommt (auch wenns nur 30 Sekunden sind), irgendetwas vergessen hat oder den Unterricht stört bekommt man richtig Ärger! Deswegen haben da auch (fast) alle richtig Angst davor ;)

 

3. Schulen sind besser ausgerüstet. Es gibts überall einen Beamer und Computer.  Es gibt einen Theatersaal und ein Schwimmbad mit Mini-Fitnessstudio.

 

4. Schule dauert länger, bei mir täglich bis 16.30 Uhr

 

5. In jedem Klassenzimmer gibts Taschentücher und einen fest angebrachten Spitzer.

 

6. Es gibt keine Tafel mit Kreide, sondern ein Whiteboard.

 

7. Es gibt nur Einzeltische.

 

8. Man luncht in der Schule. Jeder nimmt sich sein Essen von zuhause mit.  Dafür gibts hier extra kleine Kühltaschen zu kaufen, die wie Handtaschen aussehen.  In der Schule kann man sich das Essen dann sogar in einer Mikrowelle aufwärmen. Diese kleinen Täschen haben übringens auch Erwachsenen dabei, die in die Arbeit gehen :D Finds super praktisch.

 

9. Man spricht die Lehrer mit dem Vornamen an, siezt sie aber meistens trotzdem.

 

10. Der Unterricht ist relativ locker. Die meisten Sunden sind sozusagen in einen Theorieteil und einen Praxisteil aufgeteilt. Also zuerst erklärt der Lehrer und danach muss man Aufgaben dazu machen. Die Mathestunden jedoch bestanden fast nur daraus, Übungen zu machen und bei Fragen zum Lehrer zu gehen.

 

11. Die Schule fängt später an, bei mir so um 9 Uhr.

 

12. Man achtet viel darauf, dass die Schüler Aufgaben eigenständig lösen. (Wobei man das als deutscher Schüler alles ziemlich einfach findet :D)

 

13. Lernen basiert hauptsächlich auf auswendig lernen.

 

 

 

 

Kurioses und Unterschiede - Part 2

THEMA:  Einkaufen, Geschäfte etc.

 

1. Geschäfte habe hier lange auf - Supermärkte teilweise bis um 22 Uhr!

 

2.  Auch Sonntags ist alles (bis auf Banken) geöffnet.

 

3. Verkäufer sind viel netter als in Deutschland. Beim shoppen wird man total bedient.

 

4. In Pharmazien kann man alles kaufen - vorne Zigaretten hinten Medikamente ( und Nikorette :DD)

 

5. Eine Postkarte zu verschicken kostet um die 2$.

 

6. Kanada ist teuer. Vorallem die Nahrungsmittel.

 

7. Es kostet alles mehr, was aber auch an den viel größeren Packungen liegt.

 

8. Es gibts total viele Fertiggerichte zu kaufen. Im Supermarkt gibts auch, wie bei uns beim Konditor, Kuchen & Torten fertig zu kaufen  *_*

 

9. An der Kasse werden dir die Sachen von einem "Helfer" eingepackt.

 

10. Diese "Helfer" sind meistens Schüler, die da arbeiten. Generell arbeitet hier fast jeder Schüler - auch unter der Woche!

 

 

 

 

 

 

 

Kurioses und Unterschiede

Hab mir etwas überlegt:

Ich werde hier jetzt ab und zu ein paar Sachen posten, die mir einfach ausgefallen sind oder die eben anders als in Deutschland sind.

Nehmt es nicht zu ernst UND bedenkt, dass alles aus meiner Sicht beschrieben ist. Jeder sieht Dinge anders ;)

 

THEMA: Autos, Busse, Straßen & co 

 

1. Die Straßen sind ziemlich kaputt. Liegt aber halt an den Temperaturunterschieden.

 

2. Überall sind Stopschilder.

 

3. Hier fährt (fast) jeder entweder Pick-up oder einen Kleinwagen  á la ungefähr Combi (ich und Autos^^).

 

4. Autos halten total schnell an, wenn man über die Straße geht. Da werd ich in Deutschland ganz aufpassen müssen :D

 

5. Man bedankt sich beim Busfahrer, wenn man aussteigt.

 

6. Busfahrer sind nett.

 

7. Die meisten Straßen sind ohne Kurven und kerzengerade. Vorallem die Trans-Candien (eine Schnellstraße, die durch ganz Kanada verläuft) ist wirklich kerzengerade!

 

8. Mit 16 kann man mit dem Führerschein anfangen und mit 17 darf man alleine fahren. Moped darf man schon mit 13 (!) fahren.

 

9. Schneemobil fahren ist geenial!!

 

10. Es gibt hier auch gelbe Schulbusse. Die sind total witzig, weil die Sitze voll weich sind und Musik läuft :D

 

11. Auf jedem Autoschild ist das "Motto" ("Je me souviens" - "Ich erinnere mich") von Québec und die Lilie drauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

12 jours - 22.04.12

Hallo :)

 

Mal wieder ein Eintrag von mir.

Die Zeit vergeht sehr schnell, mittlerweile sind nur noch 12 Tage bis ich wieder nachhause fahre.

Das heißt, dass ich mir jetzt echt noch überlegen muss, was ich  noch kaufen will. Und wie ich das ganze dann Heim bringe.

 

Mir gehts hier eigentlich ganz gut, wenn man mal von manchen Situationen absieht.

Der Frühling ist nich so wirklich angekommen. Beziehungsweise gibts hier keinen "richtigen" Frühling :/  Liegt daran, dass hier die Temperaturen so schwanken. Für die Blumen ists noch zu kalt (vorallem nachts) und dann Schlag auf Schlag wirds dann so heiß werden, dass sie gleich wieder kaputt gehen. Diese Woche war es eh total heftig: 30° Celsius Temperaturunterschied in einer einzigen Woche!!

Montag waren es sage und schreibe 30°. Das war wirklich nicht schön, zumal ich hier ja auch keine richtigen Sommerklamotten dabei habe. Wer meint schon, dass es SO heiß werden wird? Ich war wirklich kurz vorm Hitzschlage zumal auch noch kein Lüftchen ging. Samstag hat es dann geschneit. Ja, richtig. Es liegt wieder Schnee...! Zwar nicht viel, aber normal ist das eigentlich nicht. Ich scheine hier wirklich ein einmaliges Wetterdurcheinander mitzuerleben.

Heute war dann übrigens ein halber Orkan draußen, bzw. er ist immer noch da. Ich konnte heute morgen fast nicht mehr laufen und ich hatte wirklich unglaublich Angst, gleich etwas auf den Kopf zu bekommen...viele andere Schulen haben heute aus Sicherheitsgründen Schulfrei gegeben - meine tolle Schule natürlich nicht...

 

 

Dieses Wochenende waren wir übrigens in "Vieux Québec" (=Altstadt) und das Wochenende davor einen Tag in Montréal!

Beides war schön. Aber die beiden Städte sind schon sehr verschieden.

1. Québec (600.000) ist kleiner als Montréal (1,6 Millionen in der Stadt selbst, 3,8 Millionen in der Umgebung!)

2. Québec hat diesen schnuckeligen alten Stadtkern - wirklich schön!

3. Montréal ist aufgrund der vielen Leute einfach multikultureller und auch künstlerischer.

4. Montréal hat eine Metro, Québec nur die doofen Busse.

 

Zum Wohnen finde ich aber Québec besser, da es einfach nicht so groß ist. Mir persönlich ist es hier schon etwas eintönig (immer nur dieselben Häuser, Häuser, Häuser) und da die Stadt so weitläufig und das Busnetz so blöd ist, fahre ich zum Einkaufszentrum über 1 Stunde. Mit dem Auto fahre ich nicht einmal 30 Minuten. Montréal ist da wahrscheinlich noch schlimmer.

Eigentlich ist Québec ja von der Einwohnerzahl her nicht so riesig, aber nordamerikanische Städte sind einfach unglaublich weitläufig. Die Wohnviertel ziehen sich ewig lang hin.

 

Zur Schule:

Meine letzten zwei Wochen Schule haben begonnen! Meine Kurse sind okay, die Examen muss ich mitschreiben. Allerdings hab ich bis jetzt auf keines gelernt und hab jetzt in Mathe sowohl als auch in Science nur 34% (= 5-). Ich hoffe mal, dass das keiner so genau nehmen wird welche Noten ich hier habe ;) Wir werden hier ja auch evaluiert, klar gelten die Noten in Deutschland nicht, aber ich möchte nicht, dass es so aussieht als hätte ich mich nirgends angestrend.

Es ist einfach nur so, dass man nicht alle Fragen beantworten kann - weil man sie halt einfach nicht versteht.

 

Ich werde die Schule schon irgendwo vermissen, auch wenn es nicht die schönste und sicherlich nicht beste für einen Austausch ist. Aber die Mädels die ich dort kennengelernt habe, sind super nett. Ich bin mir sicher, dass ich mich mit denen sehr gut angefreunden würde, wenn ich noch länger bleiben würde. (Ich würde schon sagen, dass ich mit ihnen befreundet bin. Aber das ist hier schwer zu erklären. Erstens wird der Begriff "Freundschaft" schon mal anders definiert und zweitens bin ich hier ja nur 3 Monate da, was zu kurz ist, um zu sagen, dass man richtig gut befreundet ist!)

 

 

 

 

 

Time goes by - 11.04.12

Salut!

Mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich vernachlässige diesen Blog so ziemlich.

 

Ich bin jetzt schon seit unglaublichen 8 WOCHEN hier, mir bleiben nur noch 4 WOCHEN :(

Ich hab hier schon so viel erlebt und ich glaube, dass ich auch um einige Erfahrungen reicher bin. Auch mein Französisch hat sich verbessert, aber klar - perfekt ist es LEIDER nicht ;)

 

Man kann sagen, dass ich hier wirklich schon viel unternommen habe. Ich war Langlaufen, mit Schneeschuhen im Wald, beim Red Bull Crashed Ice hier in Québec ( http://www.youtube.com/watch?v=iI_c7dSJyZQ&feature=related - malade!), shoppen, bei den Wasserfällen Montmorency, bei einem Cabane á sucre und vieles mehr!

Ich hab da Glück mit meiner Gastfamilie, weil die mir möglichst viel zeigen wollen.

So mag ich meine Gasteltern auch gerne. Klar, ich teile nicht alle Ansichten mit ihnen und sie können nicht meine Familie 100% ersetzen - aber wer erwartet das schon? Sie sind wirklich nett zu mir und haben keine Vorurteile vor mir, was ich sehr schätze. Zu meiner ATS: Ich kann die Beziehung zu ihr schwer beschreiben. Wir zerfleischen uns nicht und wir liegen uns auch nicht in den Armen. ;) Ihr Charakter ist mir, und auch anderen, ehrlich gesagt ein Buch mit 7 Siegeln, sie ist nicht ganz einfach.

Aber um jetzt nicht das Bild abzugeben, dass ich hier total unglücklich bin: Alles ist hier wie in einer Achterbahn! Es rauf und runter und es gibt viele viele Kurven ;)

Es gibt Momente in den ich meiner ATs sauer bin, es gibt aber auch Momente wo wir zusammen zuhause was machen und ich einfach glücklich bin, hier gelandet zu sein!

 

Ich werde alles furchtbar vermissen. Auch ein bisschen meine Schule, auch wenn ich mich mit der wohl nicht mehr 100% anfreunden werde :D

 

Meine Schule hier ist ziemlich groß und so gibts natürlich auch ganz schön schräge Leute ;)

Zum Glück gabs in der Klasse meiner ATS noch Platz, sonst hätte ich nur Kurse mit den Leuten, die ich unsympathisch finde...

Meine Kurse sind größtenteils in Ordnung, aber ich finde es ein bisschen schade, dass es nur (für mich!) eher uninteressante Fächer zur Wahl gibt. Wenn ich da die Fächerwahl von anderen sehe, werde ich richtig neidisch :D

Aber es ist okay, es bringt mich ja nicht um! ;)

Dafür ist die Lunchpause halt gut, die Mädels mit denen ich esse sind super nett :)

 

 

Ich weiß nicht ob ihr irgendwelche Fragen habt...wenn ja, schreibt mir ins Gästebuch (siehe Spalte gleich linkes "Gästebuch").

 

Wenn nicht, werd ich bei Zeiten ein bisschen vor mich hinreden ;)

 

Grüße!

 

 

 

 

Ankunft - [11.02.12]

MONTREAL FLUGHAFEN!

Wir mussten erstmal durch die Zollkontrolle und diese Einreiseformulare abgeben. Ich hatte schon Angst, dass sie was sagen, aber meine Beamtin war ganz lässig und total nett :D

"First time in Canada eh?", "Brandnew passport eh?"

Das war wirklich witzig.

 

Nach dieser Kontrolle haben wir unsere Koffer geholt. Ich bin dann mit noch einer anderen auf die Toilette und erstmal Kulturschock! :D

Die öffentlich Toiletten hier sind nicht so der hammer und als ich die Toilettenspülung zum Ersten mal gesehen habe, musste ich wirklich lachen. Das ist hier so anders als in Deutschland :D Aber man gewöhnt sich daran.

Was ich aber auf dieser Toilette echt schockierend fand: Es gab einen Behälter für Spritzen...fragt mich nicht für welche Art von Spritzen o.O Naja, so viel zu meinem ersten amüsanten Kulturschock ;)

 

Wir mussten dann noch mal durch eine Passkontrolle, wo dann auch welche von meiner Gruppe rausgezogen wurden. Das war wirklich gruselig! Die Polizisten waren nicht sehr freundlich...

 

Ich konnte zum Glück einfach durch und am Empfang haben dann schon alle Familien gewartet :) Das war wirklich ein eigenartiges Gefühl meine ATS wiederzusehen...aber sie hat sich so gefreut, das war so süß... :)

Schließlich hab ich dann auch noch ihre Eltern kennengelernt und mich von den anderen der Gruppe verabschiedet.

Es wurden nicht alle abgeholt, die meisten haben in Montréal übernachtet und sind dann mit dem Bus nach Québec gefahren. Wir sind noch am selben Tag nachhause, weil am nächsten Tag der "Carnaval" war.

 

Die Fahrt nach Québec war lange, bzw kamen mir die 3 Stunden ewig lange vor. Wir sind mit dem Pick-up meines Gastvaters gefahren und da ist nicht viel Platz zum sitzen (mein Koffer war hinten auf der Ladefläche ;D), so war es auch nicht wirklich bequem.

 

 

 

 

 

 

Abreisetag - [11.02.12]

Rückschau:

 

Heute bin ich total im Stress. Um 13 Uhr ist Treffpunkt am Flughafen.

Mein Handgepäck ist noch nicht fertig. Mein Laptop ist nicht fertig installiert. Mein Bruder muss noch was machen, kann jetzt nicht fahren.

Schließlich sind wir losgefahren und was war? STAU. Mist.

 

13.20 Uhr: Langsam nähern wir uns dem Flughafen! :D

Und schon bekomm ich einen Anruf von einem der Betreuer, ob ich denn schon da sei...ich war nervlich am Ende!

 

Schließlich und endlich sind wir dann im Flughafen gewesen, fast alle waren schon da. Ich musste noch meinen Koffer einchecken. Ihr könnt euch vorstellen wie viel Angst ich hatte, dass er zu schwer ist. Das wär wirklich das Letzte gewesen, was ich in diesem Moment noch gebraucht hätte!

Zum Glück war er nicht zu schwer ;) (Bei nem Gruppenflug drücken sie aber eh immer ein Auge zu...wirklich ein Vorteil!)

 

Wir sind dann in der Gruppe zur Sicherheitskontrolle. Vorher habe ich mich noch von meiner Familie verabschiedet. Ich war aber so aufgeregt, dass ich gar nicht weinen konnte :D Das war gut so ;)

 

Und dann...BOARDING! :)

Ich war erleichtert heil und mehr oder weniger gesund im Flieger zu sitzen. Das war echt so ein Stress an diesem Tag ;)

 

 

 

 

 

Der Flug:

 

München - Montréal

ca. 7 - 8 Stunden

 

Dieser Flug war übrigens mein erster Langstreckenflug ;) Glücklicherweise hatte ich eine super Nachbarin, so war der Flug doch ganz okay ;)

Am Anfang fand ich den Flug auch noch ganz angenehm. Man bekommt was zu trinken, essen, man sieht sich Filme an, liest etc.

Nach 4/5 Stunden wirds dann richtig nervig. Ich hatte dann echt keine Lust mehr. Viele haben geschlafen, ich natürlich nicht :D

Letztendlich bin ich dann ein bisschen im Flugzeug rumgelaufen (ohne Schuhe natürlich haha) und habe die anderen von meiner Gruppe besucht.

Der Flug war ein Direktflug, darum war ich echt froh. Ich stells mir stressig vor, wenn man alles umpacken muss.

 

Eine Stunde vor Landung wurden dann die Einreiseformular rumgereicht. Da muss man seinen Namen angeben und zB, ob man Lebensmittel dabei hat oder was man in CA macht (arbeiten, studieren usw). Ich glaube soetwas gibts nur für Kanada ;)

 

Um (Ortsszeit) 17.30 Uhr sind wir dann mit einem fantastischen Landeanflug über der Stadt in Montéal gelandet! Bei dem Landeanflug hatte ich echt Gänsehaut :)

(Ich stell die Bilder in die Galerie :) )

 

 

 

Das erste Geld

MONEYY
MONEYY

Die letzten Wochen vor der Abreise

Die letzten Wochen vor der Abreise waren anstrengend.

 

Zum Glück hab ich aber mir in mein Hausaufgabenheft immer kleine Notizen gemacht, was ich alles noch machen muss. Und zum Glück hatte ich meine Packliste schon sehr früh geschrieben - ich hätte nämlich keinen Nerv gehabt die in der letzten Woche zu schreiben.

Auf jeden Fall musste ich noch einiges erledigen, Schul- und Koffermäßig. Mit dem Kofferpacken bzw. Sachen zusammenräumen habe ich auch schon 2 Wochen vorher angefangen, ich bin da etwas speziell :D

Ich muss aber sagen, dass ich die letzten Wochen echt genossen habe. Ich hab noch viel mit meinen Freunden unternommen, es war wirklich schön. Man geniesst die Zeit mehr! :)

 

Ich rate euch, dass alles möglichst früh zu erledigen, ich hatte nämlich das Pech wirklich 2 Tage vor Abflug krank zu werden. Und da stand alles still.

Und mein neuer Laptop ist kurz vorher auch noch kaputt gegangen. So hatte ich meinen jetztigen auch erst 2 Tage vor Abflug :o

 

10.02.2012:

Mein letzter Tag in Deutschland

 

An meinen zwei letzten Tagen war ich nicht in der Schule: Magen- Darmgrippe.

Ihr könnt euch vorstellen, wie nervös ich war. Was soll ich machen wenns mir am Abflugstag nicht besser geht?! Außerdem muss ich doch noch so viel erledigen...ich war wirklich in der Miserie.

Ich konnte mich auch gar nicht mehr von meiner Klasse verabschieden. Meine Freundinnen sind mich aber an meinem letzten Tag in Deutschland noch besuchen gekommen. Das war wirklich süß! (Ich war aber noch nicht so gesund, so musste ich sie leider ein wenig früher heimschicken...)

Um euch aber die Angst zu nehmen: Am letzten Abend hatte ich keine Angst o.ä., wie in den Wochen davor. Ich hatte wirklich Vorfreude und wollte das es endlich mal losgeht (und das diese ganze Packerei ein Ende hat!!!). :)

 

 

 

♥♥
♥♥

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OH NO! - 11.03.12

Hi Leute!

 

Ich bin die schlechteste Bloggerin auf Erden.

Es ist März.

Und ich habe das letzt mal im Dezember hier etwas reingeschrieben.

 

Ich muss das jetzt wieder aufholen - also: Ich roll das ganze jetzt von hinten auf, sonst wird das zu kompliziert :D

 

 

 

 

 

 

 

Noch 1 1/2 Tage - 08.12.11

Hi!

 

So, alles neigt sich zu einem Ende ;)

 

In 1 1/2 Tagen fährt sie.

Und ich muss sagen:

Ich bin froh.

 

Ich bin kein böser Mensch, aber irgendwann hab auch ich die Nase voll ;) Und so eine Situation ist das momentan.

Aber, das schlimme ist ja, dass ich nicht die Einzige in meiner Gruppe bin, die so denkt! :(

Eigentlich echt echt schade.

 

 

 

 

 

Nur kurz - 07.11.11

Hi!

So, jetzt erzähl ich euch mal was von den letzten knapp 6 Wochen. Die Zeit ist schon recht schnell vergangen, aber irgendwie scheinen mir jetzt die nächsten 6 Wochen wie eine halbe Ewigkeit :b

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir schon relativ viele Ausflüge gemacht haben. Wir waren zweimal in Nürnberg, einmal in München, am Chiemsee und auf Schloss Neuschwanstein + eine kleine Rundfahrt im Gebirge. Wir haben Schlösser, Gärten, Kirchen und vieles vieles mehr besichtigt. :)

Ich persönlich fand die Ausflüge sehr schön, weil ja auch ich neue Sachen sehe und mal etwas anderes erlebe. Es ist schön etwas zu unternehmen. Aber meine ATS scheint(e) nicht so sehr interessiert... hauptsächlich an den Sachen, die in meiner Familie eine hohe Priorität haben (Kunst, Geschichte, Politik etc.). Da zeigt sie kaum oder fast schon kein Interesse und man meint, man rede gegen eine Wand. (Das finde ich sehr schade – denn wozu muss man sich wunderschöne Schlösser und Kirchen ansehen? Nur um das auf der „To do Liste Germany“ abzuhaken...?)

Okay, ich könnte jetzt anfangen mich über sie aufzuregen – aber das hat wenig Sinn ;) Ich glaube einfach, dass sie das von ihren Eltern nie gelernt hat. Das man sich kulturell bildet, oder einfach auch mal über andere Themen als Jungs und Party diskutiert.

Und nein, ich bin kein absoluter fanatischer Streber :DD Das klingt ja fast schon so :D

 

Ich hoffe echt, ihr versteht, was ich meine !

 

 

Schule:

Sie hat seit einigen Wochen einen neuen Stundenplan. Anstatt mit mir in Latein, Wirtschaft oder auch in Chemie und Physik zu sitzen, hat sie in einer 7. Klasse Deutsch & Englisch.

Ich glaube das hat viel mehr Sinn. Als sie noch mit mir in der Stunde saß, hat sie nur Sudokorätsel gemacht...wow...

Außerdem muss ich mich einfach ab und zu mal wieder konzentrieren. Ihr glaubt gar nicht wie einen das ablenkt, wenn jemand einen die ganze Zeit irgendwas fragt. Und man das auch noch auf Französisch übersetzen muss ;)

 

So richtige Freunde hat sie noch nicht gefunden. Am Anfang hing sie nur an mir, aber mittlerweile redet sie auch schon mit anderen. Aber anstatt mit den was zu unternehmen, sitzt sie lieber zuhause rum. Oder geht mit mir mit, obwohl sie sich mit meinen Freunden nicht so gut versteht. Ich hab ihr schön öfter angeboten, auch mal was mit den anderen aus der Klasse auszumachen - aber sie will mich.

Naja, kann man nichts machen. ;)

 

 

Ich sag euch: Ich werde todtraurig sein, wenn diese Zeit vorbei ist. Aber andererseits bin ich auch froh, wenn wieder Ruhe einkehrt und nicht dieser "Doppelstress" herrscht :D

 

Bis dann Leute!

 

 

 

 

 

Ich bin stresséeee - 6.11.11

Heyho!

 

Kurze Zwischenmeldung mal wieder - nach einem Monat o:

 

Ich bin so ein schlechter Blogger, und das tut mir so Leid :( Ich verspreche euch, dass ich mehr schreibe. Diese Woche noch!

 

 

Ach ja, ich bedanke mich für die 375 Klicks auf meine Seite (: Ich hoffe der ein oder andere hat sich mein Geblubber durchgelesen ;)

Zögert bitte nicht, mir einen Eintrag im Gästebuch zu hinterlassen (das findet ihr hier links an der Seite)!

Freue mich über jede Rückmeldung. :)

 

 

Merci beaucoup =)

 

 

 

 

♥ - 15.10.11

Hey!

 

Wir sind heute sehr früh aufgebrochen, um zum Büro meiner Organisation zu fahren, wo sich die Kanadier trafen. -- Wir sollten uns ja eigentlich um 11 Uhr dort einfinden, aber typisch wir haben wir das Büro natürlich NICHT gefunden und sind fast 20 Minuten zu spät gekommen :DD --

 

Das Treffen fand nach der 4wöchigen Eingewöhnungsphase statt. Allen ATS wurde zuvor ein Umfragebogen zugeschickt, der dann im Treffen besprochen werden sollte. Meiner Meinung nach eine gute Sache, so konnten die Gastschüler gleich persönlich mit den Betreuern in Kontakt treten und sich mit den anderen austauschen.

Den Kanadiern hats auch recht gut gefallen. Wir Deutschen sind in der Zwischenzeit ein bisschen rumgelaufen und haben etwas zu Mittag gegessen. Es war super sich auszusprechen, ich liebe meine Gruppe (:

Den restlichen Tag waren wir dann noch mit (fast) allen in der Stadt bummeln. Wir mussten jedoch die Gruppen aufteilen, weil wir so viele waren und das einfach unübersichtlich geworden wäre. Es war eh schon so ein Gedränge in der Stadt und jemanden zu verlieren wäre eine halbe Katastrophe gewesen. Ich kam mir vor wie am Wandertag, weil wir die Gruppe zusammen halten mussten. Haben uns wie Lehrer zwischen einem Haufen aufgedrehter Grundschüler gefühlt :'D

 

Alles in allem ein gelungener Tag, auch wenn es sehr kalt und anstrengend war ;P

 

 

 

 

Oktoberfest!! - 1.10.11

Hi!

 

Heute waren wir am Oktoberfest. :)

 

Dort haben wir uns mit ein paar anderen Mädels und ihren ATS getroffen. Das Oktoberfest ist natürlich Pflichtprogramm und ich hab mich gefreut, dass das mit dem Treffen noch geklappt hat :)

Für die Kanadier war natürlich ALLES toll - einmal auf dem Oktoberfest gewesen zu sein ist für viele ja eh ein Traum.

 

Wir sind dann ein bisschen rumgelaufen, die anderen sind Kettenkarussel gefahren. Dann haben wir uns die Stände angesehen und natürlich auch ein Lebkuchenherz gekauft ;) Am Abend sind wir dann noch mit meiner Familie auf die "Oide Wiesn" (hochdeutsch: "Alte Wiese" - man könnte es als Vintage Oktoberfest bezeichen :D) und sind dort auch in die schön geschmückten Festzelte rein. Leider nur zum Ansehen :P

 

Alles in allem ist die Wiesn echt geil! Nächstes Jahr geh ich auf alle Fälle mit den anderen von meiner Gruppe dorthin! ♥

 

 

 

 

Es ist so viel los! - 29.09.11

Hi Leute!

 

Es tut mir so leid, dass ich nicht schon früher etwas geschrieben habe. Aber ich komme einfach nicht mehr dazu, es ist so viel los! Der Austausch, Schule, Ausflüge, Freunde und Familie.

 

Ich fang mal von vorne an:

Am 17.09 sind wir ziemlich früh losgefahren und haben meine Austauschschülerin vom Flughafen abgeholt. Ich war so aufgeregt, ich war echt hibbelig. Es war aber auch total schön, die anderen von der Gruppe wieder zu sehen (: Ich mag sie echt gern ♥

Dann kamen sie endlich durch die Kontrolle durch und es war...ich kanns gar nicht beschreiben :D Es war so, als würden sämtliche Facebook-Menschen real werden - ich hoffe ihr versteht was ich meine ;)

Dann sind wir auch schon heimgefahren, wo sie auch direkt eingeschlafen ist ;)

An diesem Tag waren wir noch in unsere Ortschaft spazieren, im Schreibwarenladen und sie hat uns ihrer Gastgeschenke gegeben. So cool! :D

 

18.09: Erster Tag in Deutschland - und es regnet. Ich hab meine Freundinnen zusammengerufen und wir sind dann zu 4 ins Hallenbad. Da war es aber schon sehr überfüllt, aber das war bei diesem Wetter eigentlich klar. Ich glaube meine ATS hat an diesem Tag nicht viel verstanden und wie ich später erfahren habe, hatte sie an diesem Tag auch sehr Heimweh :(

 

19.09: Erster Schultag!

Als erstes sind wir zum Direktor und haben sie vorgestellt. Das ging ziemlich schnell und wir sind dann gleich in meine Klasse. Ja, also irgendwie war das sehr ungewohnt. Die anderen meiner Klasse haben sich ihr auch nicht vorgestellt und im Nachhinein ärgere ich mich auch darüber, dass ich es nicht so genau gemacht habe.

 

21.09: Ausflug ;)

 

22.09: Shopping-Ausflug mit meinen Freundinnen. Es war sehr sehr lustig!

 

24.09: Ausflug mit einer aus meiner Gruppe, ihrer ATS und ihrer Familie ♥ Es war tolles Wetter und dieser Ausflug hat meiner ATS einfach gut getan. Endlich konnte sie sich wieder richtig verständigen, sie war den ganzen Tag richtig gelöst! (:

 

25.09: Ausflug auf eine Burg in meiner Region. Danach waren wir noch Eis essen und joggen. (Das gehört jetzt zu meinem Sportprogramm, weil ich echt nicht fit bin. Und in Kanada sind so ziemlich alle sportlich D: )

 

 

26.09 - 29.09: Kein wirkliches Programm, was mir sehr leid tat :( Aber ich kann die Schule auch nicht so ganz vernachlässigen, leider.

 

 

 

Fazit: Ich mag sie echt gerne, aber sie ist halt schon sehr schüchtern. Das "nervt" mich halt schon ein bisschen, weil auch wenn wirkliche nette Leute aus meiner Klasse sie ansprechen, antwortet sie sehr knapp. Und da meinen halt einige, dass sie nicht mit ihnen sprechen will oder dass sie sie einfach nicht versteht.

Zu mir hat sie schon Vertrauen gefasst und wir haben schon ziemlich gelacht :D Ich hoffe sie traut sich auch noch mit den anderen zu sprechen.

Sprachprobleme haben wir natürlich, das ist ja auch normal :D Sie versteht relativ viel Deutsch (für das, dass sie gerade mal einen 14tägigen Kurs hatte :O), aber bei komplizierteren Sätzen versteht sie nur noch Bahnhof. Genauso wie bei mir.

 

Aber ich muss sagen, es ist echt anstrengend. Schön, aber anstrengend.

 

So, ich mach jetzt Schluss ;) Ich hoffe ich kann bald wieder was schreiben.

 

 

 

 

 

Morgen gehts los - 16.09.11

Hi!

 

MORGEN ist es so weit! Wir holen Frédérik vom Flughafen ab :)

 

Ich bin so aufgeregt. Ein Wechselbad der Gefühle!

 

 

 

 

Die Zeit vergeht - 15.09.11

Bild via weheartit.com
Bild via weheartit.com

Hey!

 

Was les ich da? 21 Tage?!

 

Mittlerweile bin ich aus dem Urlaub gekommen und hab schon meine erste Schulwoche hinter mir. Und es sind nur noch

                             1 1/2 Tage bzw. übermorgen

bis meine Gastschülerin kommt.

(Morgen fährt sie schon los!)

 

Die letzen Vorbereitung laufen, ihr Zimmer ist schon fast fertig. Morgen müssen wir nochmal das ganze Haus putzen und aufräumen. Das wird stressig! Es ist so ein Chaos hier.

 

Sonntag morgen fahren wir dann nach München an den Flughafen und holen sie ab. Ich freue mich schon die anderen vom VBT wiederzusehen!

 

Eigentlich wollte ich ja noch einen Bericht über mein Vorbereitungstreffen im Juli schreiben, aber ich bin nicht dazu gekommen. Warum auch immer. Ich hoffe ich komme irgendwann nochmal dazu - auch wenn jetzt eigentlich erst der ganze Stress beginnt. Das Vorbereitungstreffen ist wirklich etwas elementäres und ich habe dort so tolle Menschen kennengelernt! (:

 

 

Bis dann (:

 

 

 

 

 

 

Gastfamilie - 27.08.11

Hi!

 

So, bevors jetzt in den Urlaub geht mache ich noch einen Eintrag ;P

 

8.05.11:

Ich hatte schon den ganzen Tag das Gefühl, dass etwas für mich angekommen ist. Als ich von der Schule heimkam, hatte ich schon von 5 Meter Entfernung gesehen, dass der große dicke Brief meiner ist ;)

Ich hab mir den geschnappt und bin sofort ins Haus - Schultasche hingeworfen und hab erstmal meiner Mutter erzählt, dass der Brief angekommen ist. Aber ich war so aufgeregt, dass ich mich gar nicht getraut habe ihn aufzumachen. Ich hatte mich schon Monate lang auf diesen Tag gefreut, aber in diesem Moment hatte ich irgendwie Angst...das war wirklich komisch! Ich hatte Angst, dass mir die Familie unsympathisch ist. Was hätte ich denn dann machen sollen? Ich war wirklich aufgeregt.

 

Schließlich habe ich den Brief dann aufgemacht.

Und war verwirrt. Ich dachte mein Austauschpartner ist ein Junge! :D (Ich hatte zwar Mädchen und Junge angekreuzt, hab mir im tiefsten Inneren aber natürlich ein Mädchen gewünscht haha.) Die Sache hat sich dann natürlich geklärt, als ich das Foto gesehen hatte. :DD

Ich muss aber sagen, dass bei der Bewerbung vieles falsch abgetippt wurde ;) Kann passieren.

Ich war verwundert, wie lang ihre Bewerbung war. Es stand zwar nicht so viel zu ihrer Person drin, dafür über ihr Verhalten in der Schule/Familie und über ihre Motivation. Und es waren auch nicht so viele Bilder abgedruckt. Ich hatte total viele abgedruckt :P

 

Als ich die Bewerbung fertig gelesen hatte, bin ich gleich an den Computer. Ich wusste nämlich nicht wirklich, wo meine Gastfamilie wohnt. Das Adresssystem in Kanada ist leicht verwirrend. Und ich wollte meine Schule anschauen.

 

(Bei dem gelben Pfeil wohne ich ungefähr!)

 

 

Die Schule fand ich von Anfang an cool, aber bei der Familie war ich mir so unsicher.

Nicht das sie mir unsympathisch waren/sind, nein, aber es ist einfach sehr schwer sich von einem formellen Fragebogen ein Bild von der Familie zu machen, versteht ihr?

 

Von dem Zeitpunkt an musste ich übrigens noch ca. 43 Tage warten, bis ich sie kontaktieren durfte :S (Das ist so, weil erst alles abgeklärt werden muss.)

 

 

 

Von heute an sind es übrigens nur noch 21 Tage bis meine ATS kommt! Ohhooo. Die Zeit vergeht so schnell!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Houston, wir haben ein Problem. -15.08.11

Zitat O.
Zitat O.

Guten Tag :D

 

Ich habe mir gerade nochmal meine letzten Einträge durchgelesen und muss sagen - da steht ja verdammt viel Text :O

Ich wollte meine Einträge eigentlich immer kurz fassen, aber das hat anscheinend nicht so gut geklappt.

 

Vor 3 Tagen haben wir (eine Freundin A. und ich) mit O. geskypt.

O. ist ein kanadische Austauschpartner von einem aus meiner Gruppe. Und sagen wir mal, er ist leicht nervig :D Und weil er so nervig ist und wir auch einfach nichts zu hatten, haben wir mit ihm geskypt. Was letztendlich wirklich lustig war.

 

Das Erste was er gesagt hat: "Ich hoffe ihr versteht mich, ich habe einen Dialekt." (natürlich hat er das auf Französisch gesagt)

OH NEIN. Das macht mir Mut :D Er warnt uns vor seinem Dialekt.

 

Und ich muss sagen: Wir haben auch sehr sehr viel nicht verstanden!! (Muss allerdings noch dazu sagen, dass der Ton sehr leise war und er teilweise wirklich schnell geredet hat. Und wenn man dann auch nicht weiß, WOVON er ungefähr redet, ist das wirklich schwer zu begreifen.)

 

Das Beste war: Er redete und redete und redete. A. und ich lächelten noch brav.

"Est-ce que je peux parler du francais?" (Kann ich Franz. sprechen?)

"Nooooon!"

"*lacht* Ah oui. Quand...blablabla...je...blablabla"

Das ging dann gefühlte 5 Minuten so weiter.

"Also...äh...verstehst du was?!" - "Nein. Viel Spaß in Québec Vicky."

O. frägt uns etwas.

"Du, A., war das jetzt eine Frage?" - "Keine Ahnung."

O. lacht. Fordernder Blick. Er wartete auf eine Antwort.

"Äääähm...WAS?"

 

Es ist wirklich eigenartig, wie viele Wörter man aufgrund ihres Dialekts nicht versteht. Würdet ihr draufkommen, dass "char" [tschar] und nicht "voiture" das Auto ist? Nur mal als Beispiel.

Er hat uns auch kanadische bzw. typisch québecoise (??) Schimpfwörter beigebracht, die wir aber lieber nicht benutzen sollten. Tabernak! :P

Aber irgendwie süß, ich finds toll, dass die Québecer so einen ausgeprägten Akzent haben :) Ich freu mich schon drauf, wenn ich auch so spreche :))

 

 

Ich muss sagen, ich fands wirklich lustig. Und sehr interssant - ich beginne die Kanadier wirklich gern zu mögen :))

 

 

 

 

 

 

Warten, warten, warten - 09.08.11

Hi!

 

So, es geht mal wieder weiter mit der Bewerbungs- bzw. mittlerweile Wartephase.

Ich schreib diesen Eintrag schon so früh nach dem anderen, weil ich glaube, dass ich den Blog in den nächsten Wochen etwas vergessen werde :P (Wir fahren 2 Wochen in den Urlaub.)

Ich hoffe blos, dass mir nicht die Themen ausgehen. ;)

 

So. Am 21.02.2011 habe ich schließlich meine Bewerbung abgeschickt. Ich habe wirklich alles 3mal überprüft, weil das so viele Blätter auf einmal waren. Und die sollten ja alle sortiert sein :D

2 Tage danach habe ich sogar schon einen Brief von meiner Organisation erhalten. Da hab ich mich total gefreut. Es war natürlich noch keine Zusage, aber ich fands toll, wie schnell die sich meine Unterlagen schon angesehen haben. :)

Ende Mai sollte ich wieder benachrichtigt werden!

 

Tada: 04.05.2011

Ich hatte schon lange nichts mehr vom Bayerischen Jugendring gehört, wartete aber natürlich auf eine Zusage oder Absage. Ich muss jedoch sagen, dass ich 90% davon ausging, dass ich nicht genommen werde! Ich bin in solchen Sachen immer etwas pessimistisch eingestellt und gehe vom Schlimmsten aus. (Bei einer Absage wäre das natürlich besser gewesen, denn dann wäre ich nicht so enttäuscht gewesen - das war also reiner Selbstschutz :D). Und da ich ja vom Schlimmsten (einer Absage) ausging, schickte ich eine Mail an eine englische Organisation und an den BJR, mit der Frage ob ich mich im Falle einer Absage für Québec noch für England anmelden könnte.

 

An diesem 04.05 checkte ich also nichtsahnend mein E-mailpostfach. In der Hoffnung, dass eine zweite Anmeldung beim BJR möglich wäre. (Ich weiß immer noch nicht, ob das geht - ich bezweifle es jedoch, da man sich auch nicht für zwei Programme gleichzeitig anmelden darf. Aber wenn euch das interessiert, fragen kostet ja nichts :D).

Und...was sehe ich da?! Ich hatte tatsächlich eine E-mail vom BJR bekommen.

Doch nicht mit dem Inhalt, den ich erwartet hatte:

 

"Liebe Victoria,

ich kann dir die erfreuliche Mitteilung machen, dass es mit Québec geklappt hat und wir dir einen Vermittlungsvorschlag machen können; er wird in einigen Tagen per Post eintreffen. Also noch ein bisschen Geduld!"

 

Ich muss sagen, dass ich nur bis zu den Wörten "erfreuliche Nachricht" gekommen bin. Ich hab mich so gefreut!!!

Das war so unerwartet, vorallem weil ich ausging, dass ich nicht genommen werde! Yeah :)))

 

Und dann begann die schönste Zeit, das Warten auf die Gastfamilie. Wer wird der Austauschpartner? Mädchen oder Junge? Wie sieht er/sie aus? Wie ist die Familie? Wo wohnt sie?

Wie heißt die Schule?

Vorfreude ist doch die schönste Freude oder?!

 

 

 

Die Lieder sind übrigens von Alex Nevsky, der ist in Québec anscheinend relativ populär. Ich mag sein Musik. Es macht mir Vorfreude :P

 

 

 

 

 

Bewerbungsphase - 30.07.11

Entschuldigt meine amateurhafte Zensierung :D
Entschuldigt meine amateurhafte Zensierung :D

Weiter geht's, wenn ich schon mal Zeit habe muss ich sie nutzen ;)

 

Die Bewerbungsphase war wirklich ein bisschen stressig. Ich hatte so viel zu erledigen.

Die Blätter kann man ja relativ schnell ausfüllen, aber man muss ja auch noch die Erlaubnis zur Aufnahme eines Gastschülers bei der Schule unterschreiben lassen und sich eine Lehrerempfehlung erstellen lassen (das ist bei jeder Organisation anders!). Und in meinem Fall auch noch Passbilder machen lassen ;)

 

Ich hatte wirklich ein bisschen Angst zum Direktor zu gehen und diese Erlaubnis unterschreiben zu lassen. Die Angst war aber völlig unbegründet, ganz im Gegenteil, er schien sehr interessiert an der Sache. :)

Das Lehrergutachten brauchte da schon länger, denn meine Französischleherin hatte keinerlei Erfahrung damit. So musste ich ihr erstmal manche Dinge erklären.

 

Das Ganze aufzufüllen, zu kopieren und letztendlich abzuschicken braucht einiges an Zeit. Zumal ich nebenbei ja auch noch in die Schule musste (:D) und so auch einige Wochenenden für Schulaufgaben und Referate draufgingen.

 

Also mein Tipp: Wenn ihr an einer Schule seit, an der die Lehrer in Sachen Schüleraustausch etwas unerfahren sind, gebt ihnen die Unterlagen möglichst am Anfang.

Und: Wenn ihr, so wie ich, kleine Trödler und Zögerer seit, fangt früh an die Unterlagen auszufüllen!

Ich hab früh angefangen, aber die Unterlagen waren letztendlich erst 1 Woche vor Einsendeschluss fertig ;)

 

 

 

Das nächste Mal möchte ich euch schon von meiner Annahme erzählen, wie es dann weiterging und natürlich vom

V o r b e r e i t u n g s w o c h e n e n d e :)))

 

 

 

 

Länderwahl - 30.07.11

Hi!

 

So, zum Glück ist das Wetter heute so schlecht, dass ich mich guten Gewissens vor den Laptop setzen und weiterschreiben kann.

 

Ich möchte euch von meiner Länderwahl für meinen Austausch beim BJR erzählen!

Ich entschied sehr nach Ausschlussverfahren und - obwohl ich eher ein rationaler Mensch bin - letztendlich per Bauchgefühl.

 

Das Erste was ich wusste war, dass ich nicht nach Australien wollte. Fragt mich nicht warum, aber irgendwie interessiert mich dieses Land nicht so sehr. Außerdem wollen an diesem Programm sehr viele teilnehmen und dementsprechend wurden auch viele "aussortiert".

 

Als nächstes schloss ich England aus. (Das ärgert mich jetzt etwas ;) ) Ich schloss es aus, weil mir England (bzw. Irland) schon sehr bekannt ist. Aufgrund vieler Aufenthalte ist mir die Kultur nicht mehr so fremd. Ich muss sogar sagen, dass ich mich in Irland fast schon heimisch fühle.

Ich habe mir vorgenommen bei meinem Austausch eine völlig neue Kultur kennenzulernen!

 

Übrig bleiben: Neuseeland,Frankreich, franz. Kanada und eng. Kanada

 

Was ich als nächstes ausschloss war Neuseeland. Zum Einem aus dem Grund, dass auch bei diesem Programm nur Wenige angenommen werden. Zum Anderen aus dem Grund, dass ich mir Neuseeland später mal auf eigene Faust ansehen will. Völlig Unabhängig, denn Neuseeland ist wirklich mein Traumland.

 

Frankreich war bei mir ja auch so eine Geschichte ;) Zum Einen fand ichs toll, da es nicht so weit weg ist. So kann man den Kontakt zur Gastfamilie besser halten und sie natürlich öfter besuchen. Andererseits wäre ich entweder nach Südfrankreich gekommen, wo es mir definitiv zu warm ist, oder nach Metz, was an der Grenze zu Deutschland ist. Und naja, das klang für mich nicht so reizvoll!

 

Übrig bleiben: Franz. Kanada und Eng. Kanada

 

Wenn ihr das so lest, meint ihr bestimmt ich bin total eigenartig. Wo ihr auch teilweise auch recht habt. Ich war/bin sehr hin- und hergerissen von meinem rationalen Denken und von meinem Bauchgefühl. Und so schwankte meine Länderwahl von Tag zu Tag. Jedoch denke ich auch, dass das bei zukünftigen Austauschschülern ganz normal ist ;)

 

Für ca. eine Woche stand für mich fest: Ich will ins englische Kanada! Zum Einen wäre ich dort mit hoher Wahrscheinlichkeit genommen worden, da in dieser Bewerbungsphase meine Region "an der Reihe" war. Zum Anderen ist Alberta wirklich reizvoll. Ich entschied mich aber dann doch um, da ich befürchtete sehr abseits von allem zu wohnen. (Im Nachhinein war das ja nicht wirklich ein guter Grund, denn in Québec kann man auch durchaus sehr abseits plaziert werden :D).

 

Diese Umentscheidung fand wirklich sehr kurzfristig statt. Kurz bevor ich die Unterlagen ausdrucken wollte, entschied ich mich um. Und druckte, wirklich nur nach Bauchgefühl, die Unterlagen für Québec aus! Ich weiß wirklich nicht, warum ich mich so schlagartig umentschied, denn ich hatte mich nicht wirklich über Québec informiert. Ich hatte es regelrecht übersehen!

Und wer mich kennt weiß, dass ich mich normalerweise nicht einfach uninformiert für etwas Anderes umentscheide :D

 

Um's kurz zu fassen: Ich druckte die Unterlagen aus, hielt sie meiner etwas verdutzten Mutter unter die Nase und füllte sie in den nächsten Wochen Schritt für Schritt aus! :)

 

 

 

 

Entschuldigung!

Hey!

Ich muss mich bei euch entschuldigen. Jetzt hab ich schon einen Monat nichts geschrieben.

 

Zurzeit bin ich viel unterwegs, ich weiß nicht ob ich vor nächster Woche noch den Beitrag schreiben kann.

Aber er kommt noch! Irgendwann ;)

 

 

1 Cent - 11.6.11

Hab ich vorgestern geschenkt bekommen *_* Ich liebe ihn!

How the story began...Teil 2 - 9.6.11

via chile-rundreise
via chile-rundreise

Weiter geht's!

 

Ich fasse das Ganze mal etwas kürzen, die ganze Fassung wäre definitvi zu lang um sie ganz zu lesen. Ich will euch ja nicht überfordern. ;)

 

Die USA war erstmal mein Traumland. Und ich wollte unbedingt mit YFU weg. Doch dieses Idee "verschwand" im Laufe der Zeit und ein Jahr später informierte ich mich wieder über ein Auslandsjahr ;)

Dieses mal stand bei mir aber Südamerika hoch im Kurs.

Chile, Argentinien und México. Das waren meine Traumländer. Chile schlich sich auch noch ganz schön lange in meinem Kopf herum, bis ich dann beschloss keine 10 Monate weg zu gehen. Und da ich kein Wort Spanisch kann, wäre das nicht gerade sinnvoll nur 3 oder 6 Monate dort zu sein.

Nachdem die "Südamerikawelle" so langsam weg ging, fand ich Nordeuropa sehr interessant (was aber auch immer noch so ist). Schweden und Norwegen standen hoch im Kurs. Ich mag einfach nordische Sprachen, besonders Schwedisch hat es mir angetan. Dieser Traum platze jedoch in dem Moment, in dem ich das Mindestalter und vorallem den Preis für diese Länder gesehen habe. Es wäre nur ein Stipendium in Frage gekommen. Stipendien gibt es (meist!!) aber nur für 10 Monate.

So stand ich wieder vor einem Problem.

 

Nach langem hin und her, und wohin und mit welcher Organisation...und Fragen wie: Wie sollte ich das ganze Geld auftreiben?

Arbeiten? Schlecht.

Familie anpumpen? Will ich nicht.

Stipendium? So gut wie unmöglich.

Sponsor? Unwahrscheinlich.

Sollte ich meine gesamten Ersparnisse dafür hergeben? Wollte ich auch nicht.

 

So hatte sich das ganze mit einer kommerziellen Organisation erledigt. Und meine Mutter wies mich auf den BJR hin! Zum Glück ♥

 

Das nächste Mal möchte ich euch von meiner Länderwahl- und Bewerbungsphase beim BJR erzählen! Bis bald, Vicky.

How the story began...Teil 1 - 9.6.11

Bild via cdn.download-moviez
Bild via cdn.download-moviez

Hi!

 

Ich hab euch ja schon von meiner Organisation erzählt. Jetzt möchte ich euch jedoch erzählen, wie und wann ich überhaupt auf die Idee kam ins Ausland zu gehen!

 

Ihr kennt doch bestimmt die Sendung "auf und davon" (VOX). Früher  - naja, heute immer noch - habe ich mir die Sendung sehr gerne angesehen. Vor ein paar Jahren hab die nämlich noch Austauschschüler begleitet und, nicht wie heute, Praktikanten und sonstige komische Leute :b Ich fand das immer so interessant wie diese Schüler in eine neue Familie kamen, das erste Mal dort auf die Schule gingen und die ersten Hürden im Ausland überwanden.

Nach einiger Zeit stand für mich fest: Das will ich auch machen!

 

Einen wichtigen Beitrag zu dieser Idee bzw. damals eher noch "Hirngespinst" hat dieser Herr hier beigetragen: http://www.youtube.com/user/UnitedStatesIcome

Ich glaube ich habe mir in den Sommerferien 2009 sämtliche Videos von ihm angesehen und war hin und weg. Ich habe mir vorgenommen, mit 16 auch für ein Jahr in die USA zu gehen.

Diesen Traum habe ich jetzt wirklich lange verfolgt, auch wenn ich nicht mit 16 weggehe, nicht in die USA und schon gar nicht für 10 Monate!

 

Gleich kommt Teil 2 :D

 

 

Meine Organisation - 27.5.11

Hey!

 

Bevor ich euch vom ganzen Anmeldungsstress erzähle oder nur Schmarrn schreibe, will ich euch meine Organisation vorstellen.

 

 

 


Wie heißt deine Austausch Organisation?: Bayerischer Jugendring

 

Was macht dieser "Verein"?:

[...] Der BJR ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Bayern. Als Fachstelle für Jugendarbeit hat er zudem staatliche Aufgaben übernommen. [...]

 

 

Warum diese Organisation?:

Anfangs war ich skeptisch, denn man findet nicht viele Menschen, die mit dem Jugendring im Ausland waren.

Durch Zufall habe ich dann in dem Internetforum www.austauschschueler.de ein Mädchen gefunden, dass ihren Austausch auch mit dem BJR machen wollte. Letztendlich haben mich auch die (folgenden) Pro-Argumente überzeugt ;)

 

Woher kennst du diese Organisation?:

Meine Mutter war als Schülerin mit dem BJR in Schottland. Ihr hat es super gefallen und sie hat mich auch dazu bewegt, mir den BJR genauer anzusehen und mich letztendlich dort anzumelden.

 

Was findest du an der Organisation gut?:

○ Bei Fragen wird einem schnell und vorallem freundlich geholfen.

○ Die Betreuung ist sehr persönlich, da der BJR ein  gemeinnütziger Verein und keine große Austauschorganisation ist.

○ Die Betreuer arbeiten schnell (schon 2 Tage nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt habe, bekam ich einen Brief).

○ Es wird darauf geachtet, dass die Austauschpartner zueinander passen (Hobbys und Interessen werden verglichen).

○ Sogar die Familie im Ausland werden überprüft.

○ Es gibt viele verschiedene Länder zur Auswahlund vorallem kostet keines der Programme über 3.000€ - also wird auch Schülern, deren Eltern weniger Geld zur Verfügung haben, ein Auslandsbesuch ermöglicht.

○ Es gibt sogar ein Vorbereitungswochenende ♥

Und zu guter letzt: ○ Die Programme werden von der Bayerischen Landesregierung unterstützt!

 

Was könnten Nachteile am BJR sein?:

○ Man muss in Bayern wohnen

○ Die Programme dauern jeweils maximal 3 Monate.

○ Man muss einen Gastschüler aufnehmen (für mich war das ja eher ein Pro-Argument, aber wenn man keinen Platz hat, ist das natürlich nicht möglich...)

 

 

 

Also wenn ich euch jetzt neugierig gemacht habe, schaut euch einfach mal die Programme an.

BJR Startseite

"See the World" Individueller Schüleraustausch BJR

 

Wenn ihr Fragen habt, einfach mich fragen :)

 

Lieben Dank fürs Lesen, schönen Rest-Freitag noch !

 
 
 
 

Erster Eintrag ! 26.5.11

Liebe Leser!

 

Wilkommen auf meiner Homepage, auf der ich euch über mein Erlebnis Kanada erzählen möchte.

 

 

 

Im September kommt meine Austauschpartnerin Frédérik für 3 Monate zu mir.

Frédérik ist nicht irgendwer.

Frédérik ist eine waschechte Kanadierin aus Québec! ;P

Sie wird in meine Klasse gehen, meine Freunde kennenlernen und vorallem unseren Alltag in Deutschland miterleben.

Ich denke, dass ist eine sehr spannende neue Erfahrung - es ist für mich immer noch ungewohnt mir vorzustellen, nicht mehr alleine Hausaufgaben zu machen oder fernzusehen ;)

 

Ich freue mich sehr auf ihren Aufenthalt, ich möchte ihr möglichst viel von meiner Heimat zegien, doch ich habe natürlich auch Ängste und Bedenken. Vorallem habe ich Angst, dass es ihr bei uns nicht gefällt. Alles ist anders - die Sprache, die Schule, der Alltag. Wohl auch die Mentalität der Menschen in Bayern. Ich hoffe wirklich sie kann hier eine einmalige Erfahrung machen und fährt mit guten Erinnerungen an ihre Zeit bei uns nach Hause.

Nach Hause - nach Québec...

...was auch ab Februar 2012 mein neues Zuhause sein wird. Ihr könnt euch vorstellen, wie gespannt ich jetzt schon bin.

Auch für mich werden die ersten Tage wohl ein Kulturschock sein, aber ich bin guten Mutes, dass auch mein Aufenthalt unvergesslich wird.

 

Hierzu auch meine Homepage. Ich habe vor euch etwas von meinem Austausch und meinen Erfahrung hier und in Kanada zu erzählen. Und natürlich auch von meinen Erlebnissen mit meiner "neuen Schwester" ;)

 

Wenn ihr Fragen oder Wünsche habt, macht einfach einen Eintrag ins Gästebuch!